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Kinder flüchten vor Kelten
Aus dem Landbezirk Kirchleerau / Reitnau flüchteten die Kinder zwischen 9 und 16 Jahren vor den feindlichen Kelten. Und zwar zum Feldherr Artus und seinen Rittern nach Camelot, von denen man nur Gutes hörte.
Geplant und ausgeführt wurde dieses Sommerlager von der Jungschar und dem Jugendtreff teensleerb der Chrischona Kirchleerau / Reitnau. Mit 40 Kinder und Jugendlichen zwischen 9 und 16 Jahren zogen sie nach Grüningen (ZH), wo sie vom am 8. Juli für eine Woche ihre Zelte aufschlugen.
Ein Mönch, der in Camelot ansässig ist, organisierte die Reise zu den Rittern, weil er gute Beziehungen in die von Kelten bedrohte Gegend hat. Doch nach einer beschwerlichen Reise zu Ross und Wagen (sprich: Zug) unter hitzigen Wetterverhältnissen und Fussmarsch, wurden die Kinder gar nicht so freundlich wie erwartet empfangen. Artus und seine tapferen Männer hatten nie mit so vielen neuen Mitbewohnern gerechnet und wollten sie zuerst gar nicht ins Innere des Dorfes lassen. Doch der Mönch und eine Ritterin, die zum Schutz aller mitgereist war, stimmten sie soweit um, dass die Teilnehmer des Lagers eine Erfrischung bekamen. Dann mussten die Neuankömmlinge jedoch bei einem Parcours den missgünstigen Rittern beweisen, dass sie als Fussvolk durchaus schlagkräftig und geschickt sind. Nach einer Moralpredigt des Mönches entschuldigte Artus sich höchstpersönlich bei den Kindern und den mitgereisten Leitern für den Empfang. Kurzerhand wurde auch die Tafelrunde gegründet, an der niemand als Höchster und keiner als minderwertig gilt. Dort wurde als erster Beschluss verkündet, dass die Teilnehmer eine Ritterausbildung geniessen und die Fähigen am Ende zum Ritter geschlagen werden sollen. Denn die Kelten waren ihnen schon auf den Fersen: Man hatte ihre Späher gesichtet! Nachtwächter schlugen sich Schlafenszeiten um die Ohren. Auf einer Kampfbahn, die von den Dorfbewohnern eigenhändig errichtet wurde, trainierten alle fleissigst. Rekorde wurden gebrochen und immer wieder unterboten.
Natürlich gehörten zu diesem super warmen Wetter auch Ausflüge in die Badi, jede Menge Sonnencrème und rote Gesichter, ein Erholungsabend mit Fruchtdrinks, Massage, Tattoos, Schminken usw… Auch eine Minigolfanlage wurde errichtet, sowie Schwerter und Fahnen gebastelt. Das WM-Finalspiel konnte in der Freizeit auf dem Fussballplatz auf der Spielwiese nachgespielt werden. Viel Action und Spielspass fanden im Dorf, dem nahe gelegenen Wald und natürlich in Camelot selber statt.
Nebst köstlichem Food für den Körper gehört immer auch etwas Gutes für die Seele dazu. Und das Beste, was man dieser bieten kann, ist die Nachricht von Jesus, dem Mann, der für uns alle am Kreuz starb, weil Gott, sein Vater, uns so unglaublich gern hat! So werden wir frei von unserer Schuld ihm gegenüber.
Jeden Tag wurde eifrig in der Bibel gelesen und versucht, im Lageralltag das zu leben, was wir in der so genannten „Stillen Zeit“ in Grüppchen gelernt hatten. Am Sonntag fand im Wald sogar ein kleiner Gottesdienst statt mit anschliessendem OL zurück zum Lagerplatz..
Während der Woche wurden die Kinder sehr gefordert und an dieser Stelle danken wir den Eltern herzlich für ihr Vertrauen. Auch ein Dankeschön an die Lagerküche, den Landwirt, die Beter und natürlich an Gott!